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Waldzauber - wir sind nicht getrennt!

Auch in der kalten Jahreszeit hat der Wald einen gewissen Zauber und wenn die Sonne dann wie heute zwischen den lichteren Bäumen hindurch scheint und das Licht- und Schattenspiel geheimnisvolle Muster in den Wald zaubert, - die Japaner haben dafür einen Namen, sie nennen es Komorebi - atme ich tief durch, lehne mich an meinen Kraftbaum und spüre die Verbindung, die Jahrmillionen alt ist: Wald/Natur & Mensch oder besser gesagt nicht die Verbindung von Natur und Mensch sondern egentlich die Einheit Natur-Mensch.

Denn wo waren wir Menschen denn die letzten 7 Millionen Jahre unserer Entwicklung zu 99 %? Im Wald, in der Natur! Erst die letzten 200-300 Jahre hat sich das verändert, was ist das gegen 7 Millionen Jahre?!

In dieser langen Entwicklungszeit haben wir uns zusammen mit unserer Umgebung entwickelt, das heißt es gibt ganz natürliche Verbindungen in einem Ökosystem, in das wir eigentlich eingebunden sind. "Eigentlich", weil wir Menschen uns in den letzten 300 Jahren mehr und mehr davon getrennt haben. Wir leben nicht mehr in und mit der Natur, zumindest ein Großteil der Menschheit tut das nicht mehr. Damit haben wir Verbindungen getrennt, die für unsere Gesundheit sehr wichtig sind.

Die hochindustrialisierte Nation Japan, wo ein Großteil der Bevölkerung in großen Städten lebt, hat sich in ihrer Kultur eine Bindung bewahrt, die wir Europäer nicht mehr kennen. Ein Japaner geht nicht hinaus in den Wald und bewundert die tollen Bäume, so wie wir das vielleicht tun, nein, er geht in den Wald und verneigt sich vor den Bäumen, denn er fühlt sich als ein Teil der Natur, er steht ihr nicht gegenüber, um sie zu betrachten. Vielleicht ist es dieser Wurzel der japanischen Kultur zu verdanken und der Tatsache, dass Japan zu 63% seiner Fläche aus Wald besteht, dass Japan in den letzten 30 Jahren die Verbindung Wald-Mensch wissenschaftlich-medizinisch erforscht hat wie kein anderes Land, dass es dort in der Zwischenzeit Waldmediziner und Waldtherapeuten gibt an Hochschulen und Universitäten.

Die Verbindung Mensch - Wald ist also uralt. Viele von uns fühlen sich erfrischt und gut, wenn sie einen Waldspaziergang gemacht haben und das ist nicht nur so ein Gefühl, sondern in der Zwischenzeit wissenschaftlich belegt. Unser Körper ist tatsächlich gesünder, wenn wir aus dem Wald kommen, denn er synchronisiert sich automatisch mit dem Wald und den Bäumen, wenn wir dort sind.

Wir atmen im Wald einen Cocktail aus bioaktiven Pflanzenstoffen ein, der unsere Abwehrkräfte so sehr stärkt, dass sogar die internationale Krebsforschung auf die Substanzen der Bäume aufmerksam wurde. (Clemens G. Arvay, "Der Heilungscode der Natur")

Die pflanzlichen Botenstoffe der Bäume, um die es hier vor allem geht, sind die sogenannten Terpene, diese sind Duftstoffe, die es den Bäumen ermöglichen miteinander zu kommunizieren bzw. Informationen auszutauschen.

Es wird nun wohl nicht so erstaunlich sein, dass nicht nur die Bäume untereinander so kommunizieren, sondern auch wir mit den Bäumen, wir sind ja über Jahrmillionen ein Bestandteil dieses Ökosystems gewesen und sind es noch.

Unser Immunsystem ist sehr intelligent, es erkennt gefährliche Bakterien und Viren und bekämpft diese, genauso erkennt es aber auch unterstützende Stoffe, es erkennt z.B. die Baumterpene, diese aktivieren die Killerzellen in unserem Blut. Diese Killerzellen erkennen virusinfizierte Zellen und zerstören diese, außerdem erkennen sie auch tumorgefährdete Zellen und zerstören diese.

Wenn wir einen Tag (mind. 4h) im Wald verbringen, so die aktuelle Forschung, steigt die Zahl und die Aktivität unserer Killerzellen im Blut um 40% und dieser Effekt hält mind. sieben Tage lang an. Oder besser ausgedrückt, wenn wir uns mehr in der Natur aufhalten, dann sind wir so gesund, wie wir es eigentlich immer waren und all die Viren und die Krebserkrankungen hätten kaum eine Chance uns anzugreifen, denn wir wären viel stärker.

 

Übrigens gibt es die Terpene auch "to go" für Zuhause, natürlich nicht in der Konzentration wie im Wald, aber unterstützend allemal, nämlich ätherische Baumöle, natürlich nur naturreine Baumöle, keine billigen synthetischen Duftöle.

 

Wo befinden sich diese Terpene im Wald? Die höchste Konzentration befindet sich in 1-2 m über dem Waldboden, also in der Höhe unserer Nase. Erstaunlich? Nein, denn wir haben uns zusammen entwickelt, es ist ein Netzwerk, das komplexeste und beste Netzwerk, das wir Menschen haben können.

Wenn wir also mal jemanden im Wald sehen, der einen Baum umarmt, so ist das nicht lächerlich, sondern wissenschaftlich fundiert sehr gesundheitsförderlich. Außerdem, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ist die Kommunikation Mensch-Baum dabei noch sehr viel vielfältiger.

Probiert es einfach aus.

In dieser schwierigen Zeit, die wir gerade haben, in der wir uns gegenseitig nicht so viel umarmen sollten (zumindest nicht mit vielen Menschen), kann es übrigens auch auf psychischer Ebene sehr heilsam sein, einen Baum zu umarmen.

 

Natürlich könnt Ihr aber auch einfach nur durch den Wald spazieren, Euer Immunsystem wird dabei den Kontakt herstellen, es geschieht einfach. Wie von Zauberhand? Nein, ganz natürlich in der uralten Verbindung, im Einssein mit der Natur, wir sind nicht getrennt von ihr.

Vielleicht ist Euch auch damit etwas klarer, warum der Wald für uns alle so wichtig ist. Waldschutz ist Menschenschutz!

 

Ab Frühling 2021 werde ich Shinrin Yoku - Forrest Diving anbieten, dabei gibt es noch mehr Infos zum Thema Wald: im Wald, mit direkter Erfahrung, live und unmittelbar.

Baumöle könnnt Ihr auch jetzt schon bei mir im Einklang erwerben.

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Kommentare: 1
  • #1

    Olga Trapp (Sonntag, 29 November 2020 18:48)

    Hallo Regine,
    vielen Dank für die Waldstunde anfangs November. Es war sehr entspannend und die Verbindung mit der Natur des Waldes konnte ich sehr intensiv spüren, die Ruhe im herbstlichen Wald, die klare Luft und die wärmenden Sonnenstrahlen. Es hat mich entspannt und ,, geerdet,, und im Nachhinein betrachtet- auch geholfen, einige Herausforderungen und Probleme im Alltag aus einer anderen Perspektive zu betrachten und sie dann auch besser zu meistern. Und wenn's wieder Mal zu stressig wird, kann man sich mental auf die Waldlichtung ,, beamen,, und erstmals tief die klare Waldluft einatmen... sich ein wenig Zeit beschaffen... und dann entspannter weitermachen.
    Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße Olga

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